Travel Journal #2 – happy moment afloat

Die anfängliche Hitze, die sich schon vor dem Frühstück anbahnte, hielt auch den restlichen Tag an. Ich kramte in meiner Reisetasche nach dem Schwimmring, der sich irgendwo zwischen den gestreiften Flip Flops und der kleinen braunen Umhängetasche mit den Fransen befinden musste. Der neongelbe Schwimmring war schnell aufgepustet und noch schneller war ich in meinen neuen Bikini geschlüpft. Diesen hatte ich mir extra für diesen Urlaub gekauft. Nachdem ich die letzten 3 oder 4 Jahre immer den gleichen Bikini getragen habe, war es Zeit für einen Neuen.

Das Ferienhaus hat einen privaten Steg, der direkt hinter dem großen Garten liegt. Ich schlüpfte in die gestreiften Flip Flops und war unaufhaltbar Richtung Wasser unterwegs. „Tschüss, bis später!“ hörte ich mich sagen und verschwand mit meinem neongelben Schwimmring im See. Die Sonne brannte auf meiner Haut und ich sehnte mich nur noch nach Abkühlung. Ich ging zum Steg, warf den Schwimmring ins Wasser und steckte die Zehenspitzen der Wasseroberfläche entgegen. Erst ein Fuß, dann der andere. Ich formte mit meinen Händen eine Schale und schüttete das aufgefangene Wasser über mir aus. Brr!, dachte ich noch, bevor ich mich im nächsten Moment ziemlich ungalant auf den Schwimmring fallen ließ.
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