Travel Journal #2 – happy moment afloat

Die anfängliche Hitze, die sich schon vor dem Frühstück anbahnte, hielt auch den restlichen Tag an. Ich kramte in meiner Reisetasche nach dem Schwimmring, der sich irgendwo zwischen den gestreiften Flip Flops und der kleinen braunen Umhängetasche mit den Fransen befinden musste. Der neongelbe Schwimmring war schnell aufgepustet und noch schneller war ich in meinen neuen Bikini geschlüpft. Diesen hatte ich mir extra für diesen Urlaub gekauft. Nachdem ich die letzten 3 oder 4 Jahre immer den gleichen Bikini getragen habe, war es Zeit für einen Neuen.

Das Ferienhaus hat einen privaten Steg, der direkt hinter dem großen Garten liegt. Ich schlüpfte in die gestreiften Flip Flops und war unaufhaltbar Richtung Wasser unterwegs. „Tschüss, bis später!“ hörte ich mich sagen und verschwand mit meinem neongelben Schwimmring im See. Die Sonne brannte auf meiner Haut und ich sehnte mich nur noch nach Abkühlung. Ich ging zum Steg, warf den Schwimmring ins Wasser und steckte die Zehenspitzen der Wasseroberfläche entgegen. Erst ein Fuß, dann der andere. Ich formte mit meinen Händen eine Schale und schüttete das aufgefangene Wasser über mir aus. Brr!, dachte ich noch, bevor ich mich im nächsten Moment ziemlich ungalant auf den Schwimmring fallen ließ.
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Oh, Vienna! :)

So schön hatte ich es mir nicht vorgestellt. Als wir in Wien ankamen und ein bisschen durch die Innenstadt geschlendert sind, war es schon um mich geschehen. Die Stadt hat mich in ihren Bann gezogen. Vorallem die wunderschöne Architektur der Innenstadt hatte mich sofort begeistert. Weiße Häuser, Detailverliebtheit und ein bisschen Schnörkel hier, ein bisschen Gold da. Ich hätte Stunden auf dem Platz oder in einer Gasse verbringen können und hätte ich immernoch nicht satt gesehen. Nicht nur an den Fassaden, auch im Inneren gibt es überall etwas zu entdecken. Einmal waren wir in einer Bar, die an sich schon extravagant genug war, aber als ich mal für kleine Mädchen musste und die Kellerstufen hinab ging, erwartete mich ein Bad, welches ich niemals hinter dieser Kellertür vermutet hätte. Runde, knuffige Waschtische, ein riesiger Ablagebereich für Handtasche, etc und 2 gegenüberliegende Spiegel, welche einen unendlichen Gang zauberten. Man kann sagen, ich habe in der Zeit in Wien eine kleine Vorliebe für hübsche Bäder entwickelt. Wenn eine Toilette schick aussieht, dann bin ich auch man länger weg, als mich nur „kurz frisch machen“. 😉 Continue Reading