Kaffeeklatsch #03 – März

Müsste ich den Monat März in einem Wort beschreiben, würde es das Wort „inspirierend“ wohl am besten treffen. Inspiriert von der Natur, neuen Städten und Erlebnissen, konnte ich kaum die Füße still halten. Ich möchte überall etwas Neues anfangen und habe ständig Ideen für kleinere und größere Projekte…

Weiterlesen

Kaffeeklatsch #02 – Februar

Schon wieder ist ein Monat ins Land gezogen und es wird Zeit für meinen zweiten Rückblick des Jahres. Der Februar war gespickt mit Abschlusspräsentationen, Prüfungsvorbereitungen und Abgaben. Trotz alledem habe ich versucht auch die schönen und entspannenden Momente nicht zu kurz kommen zu lassen. So habe ich mich im Februar wieder intensiv mit Handlettering beschäftigt und es schon fast zu einem Ritual werden lassen. Mit dem ersten Kaffee am Morgen auch zum Stift zu greifen und ein Wort oder ein Satz zu lettern, lässt den Tag einfach schon gut beginnen. So entstanden einige Schriftzüge, die ich täglich auf Instagram mit euch teile. 

Weiterlesen

Kaffeeklatsch #01 – Verschneiter Januar

Schnee, soweit das Auge reicht

Am Neujahrstag konnten wir es schon spüren: es liegt der Winter in der Luft. Die Felder waren von Eiskristallen überzogen und glitzerten wie kleine Diamanten, die verstreut auf der ganzen Wiese liegen. Natürlich konnte ich bei diesem Anblick meine Kamera nicht zu Hause lassen und machte mich bewaffnet mit meinem 50 mm Objektiv auf die Pirsch nach tollen Motiven. Am nächsten Tag kam dann die geballte Ladung Schneegestöber und seit dem 2. Januar liegt nun schon der schöne Schnee (mit Ausnahme ein paar Plus-Grad-Tagen). Ich glaube wir hatten schon lange nicht mehr einen so weißen Winter und ich glaube, das letzte Schneeflöckchen ist noch nicht gefallen … 

Weiterlesen

Kaffeeklatsch #Goodbye2016

Von allen Seiten hört man wieder „ach, verging das Jahr wieder schnell“ und sie haben Recht. Umso älter man wird, desto schneller vergeht ein Jahr. Gefühlt. Denn wir hatten dieses Jahr sogar 366 Tage, die unser Leben mit Momenten bereichert haben, die wir vielleicht nicht mehr vergessen werden oder froh darüber sind, sie im neuen Jahr ad acta legen zu können. Ich möchte das vergangene Jahr gern noch einmal Revue passieren lassen und meine Highlights mit euch teilen. Wenn ihr Lust habt, dann schnappt euch eine Tasse Tee und geht mit mir auf eine kleine Reise. 

Weiterlesen

Kaffeeklatsch #November

Der Nebelmonat November hat seinem Namen alle Ehre gemacht. Fast jeden Morgen bin ich mit Nebelschwaden über den Feldern aufgewacht und manchmal blieben sie sogar bis zum Abend. Neben dem mystischen Eindruck, hat das Ganze auch etwas faszinierendes, wenn man nur bis zur nächsten Abbiegung schauen kann. Ich finde diese Naturschauspiele immer wahnsinnig schön und sie bringen so viel Abwechslung in den Tag. 

Weiterlesen

November Blues? No Chance!

November … was für eine blöde Zeit! Der goldene Herbst ist nicht mehr golden, sondern grau. Nebelschwaden liegen schwer auf den Feldern. Der Niederschlag kann sich zwischen Regen und Schnee nicht entscheiden und die Sonne kommt an manchen Tagen überhaupt nicht zum Vorschein. Dieser Monat, in dem kein richtiger Herbst, aber auch noch kein Winter ist. An dem man sich noch nicht auf Weihnachten freuen kann und sentimental an die warmen Herbsttage zurückdenkt, an denen die Sonnenstrahlen so fröhlich durch das bunte Blattwerk blitzten. Wir blasen Trübsal, werden faul und uns fehlt die Motivation. Hello, November Blues!

Weiterlesen

Travel Journal Rügen

Lang hatte ich auf diese Tage hingefiebert und am Freitag vor 2 Wochen war es dann endlich soweit. Die Tasche bepackt mit warmen Pullovern, Strickmütze, Buch und Kamera stand nun die Fahrt in den Kurzurlaub auf Rügen an. Schon vergangenes Jahr habe ich am letzten Oktoberwochenende der Insel einen Besuch abgestattet und glücklicherweise konnte ich es dieses Jahr wiederholen. Auch wenn die Badesaison vorbei und die Strandkörbe wegen des Sturmes schon eher in ihre Winterquartiere geschafft worden sind, hat die Insel auch am Ende der Saison noch einiges zu bieten. Aber seht selbst … 

Weiterlesen

Kaffeeklatsch #Oktober

Was für ein Monat …

Nachdem Anfang Oktober mein letztes Studienjahr angefangen hat, ging es vergangenen Monat nur so drunter und drüber. Dass der neue Stundenplan die ersten zwei Wochen des neuen Semesters nicht so ganz rund läuft, kenne ich ja bereits, doch ich hatte das Gefühl, dieser Semesterbeginn war extrem unorganisiert und unkoordiniert. Fast jeden Tag hatte ich zwischen zwei Vorlesungen drei Stunden frei. Also bin ich mehrmals zur Uni hin und wieder nach Hause gefahren. Ich hatte einfach das Gefühl, ich war mehr unterwegs, als an einem Ort und kam zu nichts. Die Woche flog nur so an mir vorbei. Am Ende der Woche hatte ich dann (obwohl ich nur wenige Vorlesungen hatte) nichts von dem geschafft, was ich mir vorgenommen habe. Mein Buch, welches ich vor drei Wochen angefangen habe zu lesen, liegt immer noch mit dem Lesezeichen auf Seite 21 in meiner Nachttischschublade. Dabei ist es eigentlich ganz spannend!

Weiterlesen

Kaffeeklatsch #September

Was war besonders?

Während wir uns Anfang September von der wohligen Wärme und Leichtigkeit des Sommers verabschieden, begrüßten wir ab der Mitte die rauen und schönen Seiten des Herbstes. Zwar überlässt der September die Laubfärbung seinem Nachfolger, aber während die Tage spürbar kürzer werden und die Morgensonne meist diffus durch Nebelschwaden scheint, wird uns deutlich bewusst, dass ein Wechsel der Jahreszeiten ansteht. Nicht nur, dass wir morgens nicht mehr ohne Jacke aus dem Haus gehen können, sondern vielmehr auch mit unserem seelischen Wohlbefinden. Wir werden sentimental, schwelgen in Erinnerungen an den wunderbaren Sommer voller Abenteuer und Eindrücken und sind zugleich vorfreudig auf das, was uns im Herbst erwartet: Gemütlichkeit.

Weiterlesen

Kaffeeklatsch #August

Was war besonders?

In der ersten Augustwoche habe ich Geburtstag und freue mich immer unheimlich darauf. Ich hatte einen kleinen Gedankenpost dazu veröffentlicht. Außerdem habe ich mir diesen Monat bewusst Zeit für die schönen Augenblicke genommen. Nicht nur immer von A nach B hetzen, sondern auch mal einen kleinen Umweg nehmen, in einem Café einkehren und sich Zeit nehmen. In einem Augenblick verlieren und einfach nur Beobachten.

Weiterlesen

Sorry, hab’s mir anders überlegt

 Müssen wir uns nicht mehr festlegen? Leben wir getreu dem Motto: Alles kann, nichts muss?

Mitte vergangenen Monats habe ich händeringend versucht, meine Festival Karten zu verkaufen. Ich hatte sie Anfang Mai über eine Ticketzentrale bestellt und wir waren wahnsinnig euphorisch, was das verlängerte Wochenende am See mit Flechthaarbändern, Federn und Campingausrüstung betraf. Die Wochen und Monate vergingen, eins kam zum anderen und wir haben uns dazu entschlossen, stattdessen einen schönen Kurzurlaub an der Ostsee zu buchen.
Am Sonntag hatte ich dann endlich einen verbindlichen Interessenten, der mir das Geld überweisen wollte. Ständig den Kontostand kontrollierend, habe ich an meinem PC gehangen, in der Hoffnung endlich die Karten zur Post schaffen zu können, damit er sie noch rechtzeitig bekommt! Zunehmend skeptischer wurde ich. Dienstag Mittag hat er mir dann auf Nachfrage verkündet, dass er „plötzlich“ doch keine Zeit hat. Ja, danke auch!

Weiterlesen

Travel Journal #4 – Die Lavendelinsel Tihany

Als wir am frühen Morgen mit dem Boot zur Halbinsel Tihany übersetzten, verloren sich meine Gedanken völlig im Anblick der kleinen weißen Segelboote, die den See in Besitz zu nehmen schienen. Mal war ein kleines mit dunkelblauem Segel unter ihnen, mal ein rotes. Die Ruhe und Gelassenheit, die diese Segelboote aussendeten, war einfach atemberaubend. Sofort hörte ich meine Gedanken sagen: Wenn ich mal groß bin, möchte ich auch ein Segelboot besitzen. Ich würde bei gutem Wetter den ganzen Tag darauf verbringen, Limonade schlürfen und den Wind einfach so meine Haare zerzausen lassen, ohne ständig in Versuchung zu geraten, sie mit einem Haargummi zu bändigen. Diese Gelassenheit, die diese Boote ausstrahlen, würde sich dann sicherlich auf mich übertragen.

Am Hafen angekommen fuhren wir mit einer kleinen lauten und ruckligen Bahn den Berg hinauf. Diese Lok fuhr nicht auf Gleisen, sondern besaß normale Räder und düste mit einem Affenzahn in Richtung Innenstadt. Dort angekommen duftete es an jeder Ecke nach Lavendel. Oh, wie schön! Mag es an dem betörenden Duft liegen, der mich sogleich fröhlich aufregend, als auch entspannt wirken ließ. Ich könnte es kaum erwarten, die kleinen Läden entlang der Straße zu erkunden, an den Gewürzen zu schnuppern und mich in der Lavendelmanufaktur völlig zu verlieren.

Weiterlesen

Travel Journal #3 – Dreamed

Die Sonne brennt auf meiner Haut. Ein sanfter Wind weht vom Meer her um die kleine Insel, die so wunderbar nach Lavendel duftet. Große weiße Schirme sorgen für die nötigen Schattenplätze, für die die Palmen nicht ausreichen. Der kleine dunkelbraune Tisch lädt mich mit seinen Holzstühlen und den weißen Bezügen zu einem Glas kühler Limonade ein. Ich lausche den Wellen und den hölzernen Klängen des Windspieles.

Weiterlesen

Travel Journal #2 – happy moment afloat

Die anfängliche Hitze, die sich schon vor dem Frühstück anbahnte, hielt auch den restlichen Tag an. Ich kramte in meiner Reisetasche nach dem Schwimmring, der sich irgendwo zwischen den gestreiften Flip Flops und der kleinen braunen Umhängetasche mit den Fransen befinden musste. Der neongelbe Schwimmring war schnell aufgepustet und noch schneller war ich in meinen neuen Bikini geschlüpft. Diesen hatte ich mir extra für diesen Urlaub gekauft. Nachdem ich die letzten 3 oder 4 Jahre immer den gleichen Bikini getragen habe, war es Zeit für einen Neuen.

Das Ferienhaus hat einen privaten Steg, der direkt hinter dem großen Garten liegt. Ich schlüpfte in die gestreiften Flip Flops und war unaufhaltbar Richtung Wasser unterwegs. „Tschüss, bis später!“ hörte ich mich sagen und verschwand mit meinem neongelben Schwimmring im See. Die Sonne brannte auf meiner Haut und ich sehnte mich nur noch nach Abkühlung. Ich ging zum Steg, warf den Schwimmring ins Wasser und steckte die Zehenspitzen der Wasseroberfläche entgegen. Erst ein Fuß, dann der andere. Ich formte mit meinen Händen eine Schale und schüttete das aufgefangene Wasser über mir aus. Brr!, dachte ich noch, bevor ich mich im nächsten Moment ziemlich ungalant auf den Schwimmring fallen ließ.

Weiterlesen

Heute werde ich ein viertel Jahrhundert alt!

Juuhhuuuuu! Ich habe Geburtstag! 🙂 25. Wow. Laut meinem 15-jährigen-Ich müsste ich jetzt eine Bob-Frisur tragen, mindestens verheiratet sein oder einen festen Job haben. Und was davon hat sich bis jetzt bewahrheitet? Richtig: nichts. Ich trage meine Haare noch (oder wieder) länger als schulterlang und studiere Architektur, statt jeden Monat mit einem festen Gehalt nach Hause zu gehen. Und trotzdem ist alles genau gut, so wie es gerade ist. Ich habe mich noch nie so mit mir im Einklang gefühlt, wie dieses Jahr.

Weiterlesen