Kaffeeklatsch #02 – Februar

Schon wieder ist ein Monat ins Land gezogen und es wird Zeit für meinen zweiten Rückblick des Jahres. Der Februar war gespickt mit Abschlusspräsentationen, Prüfungsvorbereitungen und Abgaben. Trotz alledem habe ich versucht auch die schönen und entspannenden Momente nicht zu kurz kommen zu lassen. So habe ich mich im Februar wieder intensiv mit Handlettering beschäftigt und es schon fast zu einem Ritual werden lassen. Mit dem ersten Kaffee am Morgen auch zum Stift zu greifen und ein Wort oder ein Satz zu lettern, lässt den Tag einfach schon gut beginnen. So entstanden einige Schriftzüge, die ich täglich auf Instagram mit euch teile. 

Frühling liegt in der Luft

Nachdem der Schnee Mitte Februar schmolz, kam auch die Sonne wieder und es lag das Gefühl von Frühling in der Luft. Ein Gefühl von Freude, Kraft und einem Neuanfang. Die Erde erweckt wieder zum Leben und ich freue mich über jede kleine Knospe, die aus dem Winterschlaf erwacht und jeden Vogel, der mit Nistmaterial eine Brutstätte zusammenzimmert. Nach den trüben Monaten kehrt auch im Heim wieder Leben ein, denn mein wöchentlicher Strauß Schnittblumen muss sich beim Transport nicht mehr vor dem Frost fürchten. So steht jede Woche ein neuer Strauß (aktuell: Tulpen) auf meinem Couchtisch und erfreut mich mit den immer wechselnden Farben.

Glücksmomente (oder auch: mein Faible für …)

Ich liiiebe altes Zeug. Alte Beschläge an Türen, alte Obstkisten, alte Stühle, alte Service, alte Schränke um 1910 oder einfach nur ein altes Buch. Leider (oder für manch andere glücklicherweise) ist mein Wohnraum beschränkt und ich kann meine Leidenschaft nicht voll und ganz ausleben. Doch ich freue mich immer über diese Dinge, selbst wenn ich nur ein Foto von ihnen machen kann. Ich habe dann immer sofort eine Vision, wie ich es kombinieren würde und richte gedanklich meine Traumwohnung damit ein.

Neben dem Lettern von Schriftzügen, hatte ich den Wunsch, auch selbst mal einen direkt in den Händen halten zu können. So richtig in 3D zum Aufhängen. Und so war die Idee für ein neues Projekt geboren. Ich suche mir ja immer wieder ein Projekt, dem ich mich dann voll und ganz widme, bis es fertig ist. Dazu braucht man natürlich einen freien Kopf und freie Zeit, sodass ich nicht ständig daran denken muss, was ich jetzt besseres zu tun hätte. Solche Projekte mache ich meistens sonntags, denn sonntags nehme ich mir nichts Konkretes vor. Keine To-Do-Listen, einfach, wonach mir der Sinn steht. Also habe ich mich mit Pappelsperrholz und einer Laubsäge bewaffnet an den Tisch gesetzt und mir meinen ersten eigenen Schriftzug selbst ausgesägt. Das DIY dazu könnt ihr euch hier nochmal anschauen.

Pläne im März

Im März wird gereist. Meine Master-Thesis hat begonnen und das neue Projekt dreht sich im ein Grundstück in Köln. Dort sollen Wohnungen und andere Gebäude geplant werden, die wir dann entwerfen werden. Dazu reise ich im März nach Köln, Düsseldorf und Duisburg und werde mich ein bisschen umsehen, mich inspirieren lassen, viele Fotos schießen und hoffentlich voller Ideen und Motivation im Gepäck wieder nach Hause reisen und mein letztes Semester Architektur antreten. Tschakka!

 

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