DIY: Linoldruckkarte

Selbstgemachte Karten zu Weihnachten schenken macht nicht nur viel Freude, sondern ist auch am Persönlichsten. Auch wenn die Flut an hübschen Karten immer sehr verlockend ist, freue ich mich immer besonders an Weihnachten und Geburtstagen, selbst kreativ zu werden. Und so kommt es, dass es dieses Jahr nicht nur geletterte Karten, sondern zum ersten Mal auch gedruckte Karten gibt.

Linolschnitt ist eine wunderbar meditative Arbeit und wenn beim finalen Druck dann die Wahrheit und das Ergebnis ans Licht kommt, wird es nochmal besonders spannend und aufregend. Aber erstmal ganz von vorn:

Was braucht man alles?

Und dann kann man auch schon loslegen. Zuerst einmal muss das Motiv ausgesucht werden. Ich habe mich hier an einem Motiv aus den Fluten der Pinterest-Inspirationen bedient. Die Tannenbaum-Idee stammt also nicht aus meiner Kreativität. 😉

Das Motiv wird mittels Transferpapier oder Bleistift spiegelverkehrt auf das Linoleum übertragen. Und dann mit dem entsprechenden Werkzeug alles rauskratzen, was nicht gedruckt werden soll.

Ist das Motiv fertig ausgekratzt, kann der erste Druck starten. Dazu einen kleinen Klecks auf die Acrylplatte auftragen und mit der Farbwalze verteilen, bis es „schmatzt“. Dann gleichmäßig auf den Druckstock (die Linoleumplatte) auftragen.

Das zu bedruckende Papier auflegen und mit der Druckwalze kräftig darüberollen. Ihr könnt auch eine zweite Farbwalze nehmen, aber sie sollte auf jeden Fall sauber und trocken sein.

Das Papier vorsichtig abziehen und begutachten. Müssen noch ein paar Grate entfernt werden? Etwas weniger Farbe? Seid einfach experimentierfreudig und probiert aus, bis es euch am besten gefällt! 🙂 Viel Spaß beim Drucken! 😉

 

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