Travel Journal Rügen

Lang hatte ich auf diese Tage hingefiebert und am Freitag vor 2 Wochen war es dann endlich soweit. Die Tasche bepackt mit warmen Pullovern, Strickmütze, Buch und Kamera stand nun die Fahrt in den Kurzurlaub auf Rügen an. Schon vergangenes Jahr habe ich am letzten Oktoberwochenende der Insel einen Besuch abgestattet und glücklicherweise konnte ich es dieses Jahr wiederholen. Auch wenn die Badesaison vorbei und die Strandkörbe wegen des Sturmes schon eher in ihre Winterquartiere geschafft worden sind, hat die Insel auch am Ende der Saison noch einiges zu bieten. Aber seht selbst … 

Tag 1 – Sellin

Kaum angekommen, zieht es mich sofort ans Meer. Ich muss es nur sehen und schon fühle ich mich frei wie ein Vogel und einfach glücklich. Ich habe keine Ahnung, warum das so ist, aber das Meer tut einfach gut. Während ich so die Seebrücke auf und ab gegangen bin, ein paar Steine am Strand gesammelt und mich immer wieder am Kreischen der Möwen erfreut habe, schlug der Himmel von strahlend blau auf trübes grau mit Sonnenuntergang um. Ich kann mich gar nicht entscheiden, welche der beiden Stimmungen ich schöner finde. Oder ist die Aufnahme bei Nacht vielleicht der Favorit? Welche ist eure?

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Tag 2 – Mit dem „Rasenden Roland“ zum Jagdschloss Granitz

Ich mag Züge! Vor allem solche alten Traditionszüge, welche noch richtig dampfend durch die Wälder tuckern. Die alten weich gepolsterten Sitze, die warmen und durch einen Ofen geheizten Wagons strahlen so viel Gemütlichkeit aus, dass man aufpassen muss, nicht während der Zugfahrt einzuschlafen. Beim Blick in den goldenen Herbstwald kann man wunderbar seinen Gedanken nachhängen, bis man sein Ziel erreicht hat. In meinem Fall: das Jagdschloss Granitz.

Der Weg dorthin führt von der Haltestelle bergauf durch den goldenen Herbstwald, der auf Rügen fast nur aus Buchen besteht und die gefallenen Blätter sich wie eine Decke auf den Waldboden legen. Oben am Schloss angekommen, kommt man sich vor wie im Märchen. Das rosafarbene Schloss, welches mit seinen Türmchen eher einer Burg gleicht, sieht aus wie gemalt. Innen angekommen kann man dann die Ausstellung besichtigen und den Turm besteigen. Auch wenn die 154 Stufen (für mich zumindest ;D) wirklich mühselig waren, wird man oben mit einem Wahnsinnsausblick belohnt. Der Blick über ganz Rügen ist einfach phänomenal und so hat man nach 2 Minuten die „Strapazen“ des Aufstieges schnell vergessen. Beim Abstieg hatte ich dann auch Zeit mir die wunderschönen Eisenstufen genauer zu betrachten. Sind sie nicht toll? 🙂

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Tag 3 – Karls Erlebnishof

Nach meinem letzten Besuch auf dem Karls Erlebnishof hatte ich schon mal einen Beitrag verfasst. Ihr könnt ihn euch HIER anschauen. Ich wusste also schon, was mich dort erwartet und wollte deshalb auch unbedingt wieder hin. Als ich dann im Online-Shop entdeckt hatte, dass es auch Emaille-Geschirr gibt, war der Entschluss endgültig gefasst: Da muss ich wieder hin! Denn neben der dort ansässigen Bonbon-Manufaktur und den hausgemachten Seifen, gibt es auch allerlei Laternen, Lampen, Schilder, Geschirr, Säfte, Knabberei, Liköre, Körbe und und und. Doch nicht nur die Artikel selbst haben mich total begeistert, sondern auch die Warenpräsentation ist einfach wahnsinnig hübsch gemacht. Die Sachen stehen teilweise auf alten Karren, Paletten, Türblättern, die auf Holzböcken liegen oder gestapelt in Obstkisten. Für Liebhaber von rustikaler Deko ein wahrer Augenschmaus! Die Produkte ändern sich auch immer mal wieder und somit ist der Erlebnishof jedes Jahr auf’s Neue einen Besuch wert!

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1 Kommentar

  1. Tolle Fotos mit schönen Details. Das 2. Foto der Seebrücke von Sellin gefällt mir am besten. Wir fahren immer im November und Februar ans Meer, die schönste Zeit um abzuschalten.

    Ein schönes Restwochenende noch
    LG
    Anja

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