10 books that give you back the feeling of summer

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Sich mit einem guten Buch auf die Terrasse setzen, ein Glas eisgekühlte Limonade in Reichweite und völlig die Zeit vergessen. Das habe ich im vergangenen Sommer ziemlich oft getan und bin zu einem richtigen Bücherwurm mutiert. Dabei habe ich 13 Bücher in 9 Wochen gelesen und mich ein bisschen gefühlt wie Belle aus „Die Schöne und das Biest“, welche jeden zweiten Tag in der Buchhandlung steht und sich ein neues Buch aussucht.

Die folgenden 10 Romane geben beim Lesen das Gefühl von Sommer wieder zurück und lassen den hektischen Alltag für ein paar Stunden vergessen. Und das beste daran, ein Happy End ist immer garantiert. 😉

 

rosenfrauen

Cristina Caboni – Die Rosenfrauen

Elena Rossini weiß genau, wie ihr zukünftiges Leben aussehen soll: Sie möchte ihren Freund Matteo in seinem Restaurant helfen und eine Familie mit ihm gründen. Denn Elena weiß auch, das sie nicht will: ihr Leben und ihr Liebesglück der Suche nach einem einzigartigen Parfüm unterordnen, wie schon so viele Frauen ihrer Familie vor ihr. Doch als Matteo sie betrügt, zerbrechen Elenas Zukunftspläne von einem Moment auf den anderen. Und als ihre beste Freundin Monique ihr eine Stelle als Parfümeurin in Paris anbietet, ahnt Elena, dass dies ihre Chance sein könnte, noch einmal neu anzufangen. Dafür muss sie es wagen, sich ihrem Schicksal zu stellen – und vielleicht wird sie dabei endlich herausfinden, was sich hinter dem geheimnisvollen „Perfekten Parfüm“ verbirgt, dass ihre Urahnin entdeckt haben soll …

Mein Fazit: Cristina Caboni hat mit ihrem Debütroman genau meinen Geschmack eines guten Buches getroffen. Eine Protagonistin mit Leidenschaft, die zu ihrem Glück gezwungen werden musste und erkennt, dass es vielleicht ihre Bestimmung ist. Dabei hat man das Gefühl jedes einzelne Parfüm und jeden Duft förmlich riechen zu können, so gut und detailliert sind sie beschrieben. Ein Sommerroman mit viel Herz und Leidenschaft für das, was wirklich zählt.

 

honigtoechter

Cristina Caboni – Die Honigtöchter

Angelica hat es nie geschafft, Wurzeln zu schlagen. Stattdessen lebt sie mit Lorenzo, ihrem schokobraunen Hund, und Pepita, einer eigensinnigen Katze, in einem Campingbus, allzeit aufbruchbereit und immer auf der Suche nach neuen Orten. Eigentlich fühlt sie sich nur dann wirklich zu Hause, wenn ihre Bienen sie umsummen, sich auf ihr Haar und ihre Kleider setzen und ihr den Weg in die Natur weisen. Und dennoch träumt sie von der Idylle ihrer Kindheit, vom türkisblauen Meer Sardiniens und dem wolkenlosen Himmel darüber. Doch vor allem vermisst sie Margherita, ihre verstorbene Patentante, die sie die Sprache der Bienen gelehrt und ihr beigebracht hat, die Sterne zu lesen und dem Wasser der Flüsse zu lauschen. Fast ist es, als hätte das Schicksal Angelica erhört: denn als sie unter unerwarteten Umständen in ihre Heimat zurückkehrt, wartet dort eine Erbschaft auf sie, die alles verändern wird …

Mein Fazit: Ein (wenn nicht sogar DAS eine) Lieblingsbuch, dass ich nur so verschlungen habe. Wer alte Häuser, Lavendel, Honig und Natur liebt, der kommt hier voll auf seine Kosten. Ein wundervoller Sommerroman, der uns aufmerksam macht, was im Leben wirklich zählt. Dabei ist er stellenweise so spannend, dass man ihn nicht aus der Hand legen kann und zudem immer wieder Glücksmomente beschert.

 

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Mary Simses – Der Sommer der Blaubeeren

Ellen Branford ist Mitte dreißig, erfolgreiche Anwältin in New York und mit dem aufstrebenden Politiker Hayden Croft verlobt. Ihr Lebensweg scheint vorgezeichnet – bis ihre geliebte Großmutter Ruth plötzlich stirbt und ihrer Enkelin einen Auftrag hinterlässt: Sie soll einen Brief an einen gewissen Chet Cummings übergeben. Dieser lebt in Beacon, Main, einem kleinen Örtchen am Meer, in dem Ruth selbst aufwuchs. Ellens genau durchgeplanter Alltag lässt nur wenig Zeit für eine spontane Reise in den Norden, und so versucht sie, die Angelegenheit so schnell wie möglich hinter sich zu bringen. Doch sie ahnt nicht, dass auf einer einsamen Blaubeerfarm eine Überraschung auf sie wartet. Und dass der letzte Wunsch ihrer Großmutter ihrem eigenen Leben eine vollkommen neue Wendung geben wird …

Mein Fazit: Ein Roman, bei dem man den Wind des Meeres förmlich spüren kann und mich fesselnd in seinen Bann gezogen hat. Während Ellen sich eigentlich auf die Suche nach der großen Liebe ihrer Großmutter begibt, findet sie schließlich zu sich selbst und zu einem Mann, der ihr nicht mehr aus dem Kopf gehen will.

 

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Petra Durst-Benning – Kräuter der Provinz

Es gibt einen Ort im schwäbischen Allgäu – es heißt Maierhofen. Ein unaufgeregtes Dorf mit ein paar Geschäften, einer kleinen Kirche und einem Hotel mit dem Charme der 70er Jahre. Von dort aus kann man zwar die Alpen sehen, aber für Touristen gibt es keinen Grund sich hierher zu verirren. Auch die jungen Leute ziehen weg, dorthin, wo Arbeit und Abenteuer warten. Nur die Älteren bleiben. Die Goldene Rose ist das einzige Unternehmen, dessen Geschäfte noch richtig gut laufen. Taufen, Hochzeiten, runde Geburtstage und Leichenschmause – bei Therese feiern die Dorfbewohner alles, was zum Leben dazugehört. Therese ist stehts für alle da – und dafür lieben die Maierhofener ihre resolute Bürgermeisterin. Was keiner weiß und auch niemand erfahren soll: Therese ist krank. Dazu kommt die Sorge um ihr selbst auferlegtes Lebenswerk, den Maierhofenern eine Zukunftsperspektive zu bieten. Natürlich könnte sie die Goldene Rose verkaufen und darauf hoffen, dass der neue Besitzer ebenfalls ein Herz für den Bäcker und Metzger vor Ort hat. Aber was, wenn nicht? Etwas muss geschehen. Ein Plan muss her – und so kommt sie auf die verrückteste Idee: Maierhofen soll eine Imagekampagne bekommen!

Mein Fazit: Abwechselnd werden in den einzelnen Kapitel mehrere Frauen beleuchtet und deren Situationen und Gedanken dargelegt. Dadurch hat man das Gefühl in der Geschichte nicht wirklich vorwärts zu kommen. Schließlich finden aber alle Frauen ihren Platz in dem Ort, der anfangs gar nicht wie ihr Zuhause scheinen mag. Das Ende des Buches ist kein runder Abschluss, doch das ist vermutlich darauf zurückzuführen, dass es sich hier um Band 1 von 3 handelt und das letzte Kapitel neugierig macht, auf den nächsten Teil.

 

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Sylvia Lott – Die Inselfrauen

Borkum, 1967: Nach dem Abitur jobbt Nina in der idyllischen Frühstückspension ihrer Tante Theda. Jeden Tag backt sie leckere Rosinenstuten, Butterkuchen und Waffeln für die Gäste. Ihre Freizeit verbringt sie mit einer unbeschwerten Clique – und Klaas. Die beiden verlieben sich, sie genießen den Sommer. Doch Klaas soll den Krabbenkutter seines Vaters übernehmen, Nina dagegen will hinaus in die Welt. Als Klaas am Tag von Ninas Abreise nicht am Bahnhof erscheint und später nie auf ihre Briefe antwortet, versucht sie, ihn zu vergessen.

2010: Genau wie ihre Tante Nina als junge Frau, arbeitet Rosalie den Sommer über in der Pension. Als sie von deren vergangener Liebe zu Klaas erfährt, wird sie neugierig. Was ist damals wirklich passiert? Und lassen sich die Wunden der Vergangenheit noch heilen? Doch auch Rosalie selbst wird vom Charme der Insel und besonders eines Mannes in den Bann gezogen …

Mein Fazit: Erst Jahre später, muss Rosalie die Liebesgeschichte ihrer Tante hinterfragen, damit sich ein jahrelang gehütetes Geheimnis auflöst, was oftmals die Frage aufwirft „Was wäre, wenn?“ – Doch der Weg dahin ist beschwerlich und ich habe beim Lesen oft Zornesfalten auf meiner Stirn bemerkt. Man möchte Nina am liebsten einfach mal wachrütteln. Eine komplizierte Liebesgeschichte, die nach mehr als 40 Jahren endlich ihr verdientes Happy End erlebt.

 

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Abby Clements – Vivien’s himmlisches Eiscafé

Als Imogen und Anna das wunderschöne Eiscafé ihrer Großmutter an der Strandpromenade von Brighton erben, stellt sie das vor eine schier unlösbare Aufgabe. Das alte Café quillt zwar über vor Charme – keineswegs jedoch vor Gästen. Die beiden Schwestern setzen alles daran, Viviens Erbe zu retten und ihm zu altem Glanz zu verhelfen. Und so fliegt Anna nach Italien, um an einem Gourmet-Eiscreme-Kurs teilzunehmen, und ihre Rezepte verzaubern bald nicht nur die Kunden, sondern auch einen ganz besonderen Mann …

Mein Fazit: Ein Eiscafé im Stil der 70er Jahre, bei dem zunächst alles schief zu gehen scheint. Doch mit ein bisschen Glück und Vertrauen kann man sich seinen Lebenstraum erfüllen, auch wenn es die gemachten Zukunftspläne völlig über den Haufen wirft. Ein locker leichter Roman über Familienzusammenhalt und einen Lebenstraum der Großmutter, der durch die Enkelinnen weiterlebt.

 

diebaeckereiamstrandweg

Jenny Colgan – Die kleine Bäckerei am Strandweg

Sommer, Sonne, Cornwall … Es klingt fast zu gut um wahr zu sein – Polly wird ihr Hobby zum Beruf machen, und das auf einer romantischen Insel mit Männerüberschuss. Genau die richtige Kur für ein leeres Konto und ein gebrochenens Herz. Aber die alte Bäckerei ist eine windschiefe Bruchbude, am Meer kann es sehr kalt sein, und der Empfang, den manche Insulaner ihr bereiten, ist mindestens genauso eisig. Doch bald kauft der halbe Ort ihr wunderbar selbstgebackenes Brot, und Polly wird allmählich heimisch. Nur das mit der Liebe gestaltet sich komplizierter als gedacht …

Mein Fazit: Eine kleine Bruchbude, die sich für Polly als ihr „happy place“ herausstellt und wo sie ihren unterdrückten Traum als Bäckerin endlich leben kann. Die süße Geschichte, wie Polly einem kleinen Papageitaucher quasi das Leben rettet ist herzerwärmend und auch wenn nicht immer alles glatt läuft und man es vor manchmal vor Spannung nicht aushält, wird man letztendlich mit einem Happy End belohnt. Glücklicherweise sind die Rezepte zu Pollys Broten hinten im Buch angehängt, so dass es neben einem wunderbar leichten und witzigen Roman, auch ein kleines Kochbuch ist.

 

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Mary Kay Andrews – Kein Sommer ohne Liebe

Weißer Sand, blaues Meer und ein verschlafenes Städtchen – das alles zu finden, ist der Auftrag von Greer, denn sie Location-Scout. Und da ist es: Nach schier endloser Suche stößt Greer auf Cypress Key, das wohl letzte urige Fischerdorf mit Palmenstrand an Floridas Golfküste. Hier halt alles noch seinen ursprünglichen Charme – und das gilt leider auch für den unweltbewussten, aber durchaus attraktiven Bürgermeister Eb. Der ist nämlich alles andere als begeistert von der Idee, dass eine riesige Filmcrew sein geliebtes Städtchen bevölkert. Während die beiden noch streiten, merkt Greer, dass sie vielleicht gerade ihr Herz verliert …

Mein Fazit: Das Cover ist ein bisschen irreführend, denn um ein entspannendes Leben am Meer und relaxen in der Hängematte geht es in diesem Buch keineswegs. Stattdessen wird der chaotische Alltag einer Filmcrew beschrieben, bei der es nur so drunter und drüber geht. Greer muss mit Problemen am Set, der belastenden Hitze und einem Bürgermeister zurecht kommen, der ihr mehr Beine in den Weg stellt, als sich Greer erhofft hat. Doch schließlich stellt sie fest, dass er dabei ihr Herz im Sturm erobert hat. Ein Roman, der einen mitreißt und erleben lässt, wie es ist, wenn der „Zirkus in der Stadt“ ist.

 

einjaimsommer

Mary Kay Andrews – Ein Ja im Sommer

Cara versucht, Fuß auf dem Heiratsmarkt zu fassen. Natürlich nur beruflich. Als Floristin entwirft sie romantische Blumenarrangements für den großen Tag. Privat glaubt Cara schon lange nicht mehr an die Liebe, denn mit ihrem Ehemann ist es aus. In ihrem Leben läuft es wirklich alles andere als rund: Ihr Assistent will lieber für die Konkurrenz arbeiten, ihr strenger Vater fordert sein Geld zurück, und ein Hundedieb hat es auf ihren Vierbeiner abgesehen. Warum sieht der Kerl nur so unverschämt gut aus?

Mein Fazit: Cara ist nicht nur Floristin, sondern auch noch Hochzeitsplanerin und schon nach einem viertel des Buches war man auf 4 Hochzeiten, die man sich bildlich vorstellen kann. Die Bücher von Mary Kay Andrews enttäuschen nie und nach diesem Buch hat sie sich zu einer meiner Lieblingsautorinnen gemausert. Denn besonders dieses Buch hat mir unglaublich gut gefallen. Gespickt mit viel Liebe, wundervollen Blumengestecken, zwei Golden Doodle und einem gut aussehenden Handwerker, der nicht von Caras Seite zu weichen scheint. Ein Roman mit viel Herz und Liebe zum Detail.

 

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Mary Kay Andrews – Mit Liebe gewürzt

Gina Foxton hat sich gerade als Fernsehköchin eines regionalen Senders ihren Namen gemacht, als ihre Welt zusammenbricht. Erst erwischt sie ihren Produzenten und Lebenspartner in flagranti, dann eröffnet ihr dieser, dass ihre Sendung abgesetzt werden soll. Nicht mit ihr! Mit Tränen in den Augen beschließt Gina, dass sie es jetzt erst recht allen beweisen muss. Sie will den Sprung ins nationale Fernsehen wagen. Dafür muss sie jedoch an Tate Moody vorbei, der die Kochszene mit genialen Rezepten, seiner frischen Art und sexy Lächeln dominiert. Dem Angeber werde ich es zeigen, denkt Gina und nimmt die Herausforderung zu einem Kochwettbewerb der Superlative an. Wenn sie nur nicht bei jeder Begegnung mit Tate den Kopf verlieren würde und die falschen Zutaten in den Kochtopf schütten würde …

Mein Fazit: Der aktuellste Roman von Mary Kay Andrews handelt von einer zielstrebigen Köchin, der sich nichts und niemand in den Weg zu stellen vermag. Während sie vielleicht ein wenig stur ihr Ziel verfolgt, merkt sie, dass sie eigentlich in ihrem tiefsten Inneren jemand ganz anderes ist. Ein bisschen kommt man sich vor, wie behind the scenes bei „Die Kocharena“ und das nicht immer alles so lecker ist, wie man es uns im Fernsehen vorzeigen will. Dabei mausert sich die kleine Schwester zur Managerin und zeigt, was wahre Schwesternliebe bedeutet.

 

Außerdem zum Schmunzeln sorgt:

pandablues

Britta Sabbag – Pandablues

Charlotte kann es kaum fassen: Kann es sein, dass ihr Traummann Eric sie betrügt, noch dazu mit einer Sauberfrau? Und ihr Zoo-Praktikum als Pinguin-Pflegerin ist auch irgendwie nicht so, wie sie sich das vorgestellt hat. Gut, dass sie sich wenigstens auf ihrer Freundinnen Trine und Mona verlassen kann. Bei denen läuft anscheinend alles wie am Schnürchen. Glücklicherweise sind die auch immer da, um Charlotten aus der Patsche zu helfen. Und das ist gar nicht so selten der Fall …

Mein Fazit: Pandablues ist gespickt mit viel Humor und einer tollpatschigen Protagonistin, die vielleicht für ihr Alter ein wenig kindisch zu sein scheint. Ich hatte beim Lesen das Gefühl, das es sich um ein Drehbuch eines Til Schweiger Filmes handelt. Doch genau das, bringt einen zum Schmunzeln und macht es so alltäglich und realitätsnah, dass man Charlotte und ihre Freundinnen möglicherweise in seinem Freundeskreis wiederfindet.

 

Als nächstes auf meiner Leseliste:

sommerimherzen

Mary Kay Andrews – Sommer im Herzen

Gerade noch war das Leben von Lifestyle-Bloggerin Grace perfekt. Bis sie ihren Mann mit einer anderen Frau erwischt und vor lauter Wut sein Luxuscabrio im Pool versenkt. Das Gericht verdonnert sie zum Besuch einer Gruppentherapie. Glücklicherweise sind die anderen vier Teilnehmer genauso entsetzt von ihrer Therapeutin wie Grace, so dass sie beschließen, ihre eigene Gruppensitzung abzuhalten – jeden Mittwochabend in der Strandbar „The Sandbox“. Obwohl die fünf erst so ihre Zweifen haben, können sie sich plötzlich vorstellen, dass ein einziger Sommer ihr Leben verändern wird …

 

 


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