Kaffeeklatsch #Mai

Schon wieder ist ein Monat viel zu schnell vergangen und als ich heute morgen das Kalenderblatt auf Juni umdrehte, fragte ich mich, wie das denn nur sein kann. Der wunderbare Mai ist so schnell verflogen wie er kam. Ich lasse ihn nun noch mal ein wenig Revue passieren. Macht es euch gern mit einer Tasse Kaffee oder Tee bequem! 🙂

Der Monat Mai könnte auch der „Familienmonat“ genannt werden. Erst Vater- , dann Muttertag und alles innerhalb 3 Tage. Grund genug für mich, ein wenig in alten Fotos zu kramen. Ich liebe es in den Fotobüchern zu stöbern und bereue es so sehr, dass es mit Einzug der ersten Digitalkamera irgendwie aufgehört hat zu existieren. Jedes Mal denke ich mir: ich muss wieder mehr Fotobücher machen. Ich stehe dann im Zwiespalt zwischen Mal-wieder-zur-Analogkamera-greifen und Ich-möchte-gleich-sehen-wie-das-Foto-geworden-ist. Außerdem habe ich Fotos gern in guter Auflösung. Vielleicht ist das eine Foto ja DAS Foto, welches dann meinen Schreibtischhintergrund schmücken soll oder im Flur eingerahmt hängen soll. Es ist ein Teufelskreis. Doch denken wir kurz zurück an die Zeit, als wir nach dem zweiwöchigen Urlaub im Sommer die Filme zum Entwickeln bei Rossmann und Co abgegeben haben und nach einer Woche die „Schätze“ in der Hand halten konnten. War das nicht wunderbar?

 

Endlich neue Haare

Wie bereits in meinem April-Rückblick schon erwähnt, sollte es im Mai mal wieder meinen Haaren an den Kragen gehen. 5 cm kürzer, Ombré nachfärben und ein wenig stufiger und fluffiger. Als ich dann in er zweiten Maiwoche meinen Friseurtermin ausgemacht habe, habe ich die „Folgen“ des Freitag, den 13. völlig vergessen. Ja, eigentlich bin ich nicht wirklich abergläubisch, aber ein mulmiges Gefühl hatte ich am Freitagmorgen dann doch. Und mein Bauchgefühl sollte Recht behalten…

Ich startete meinen Friseurbesuch mit guter Laune, ein bisschen Aufregung aber auch Zuversicht, dass ich am Ende (wie immer nach einem Besuch beim Lieblingsfriseur) mit einer wundervollen Frisur den Laden verlassen werde. Wir starteten mit Schnitt. Alles super soweit. Die 8 cm waren ab und leichte Stufen waren drin. Hinten nicht kürzer als vorn und leicht rund geschnitten. Nach dem Föhnen (zählt mal mit, es wird nicht bei einmal bleiben) wurde dann mein geliebtes Ombré nachgefärbt. Die Farbe sollte 20 Minuten einwirken. Meinte zumindest meine Friseurin. Nach 45 Minuten kam sie dann zum ersten Mal gucken. Ich war ja schon wirklich nervös, als die Strähnen sich langsam ins Platinblond verwandelten. Wir wuschen die Haare ab. Eine Pflegekur sollte für 15-20 Haarwäschen meine Haare schützen, kräftig und glänzend machen. Danach wieder Haare föhnen. Dann der Schock! Statt einen wunderbar weichen Verlauf von fast schwarz auf karamellblond erblickte ich jeweils links und rechts eine fiese Kante. Ich musste schlucken und verfluchte innerlich den Freitag, den 13. und hörte meine innere Stimme sagen „Ich hab’s dir ja gesagt.“ So konnte ich den Laden ja wohl kaum verlassen! Also wieder meine Naturhaarfarbe aufgetragen und die Kanten „verblendet“. Wieder einwirken lassen, waschen, föhnen. Mittlerweile brannte meine Kopfhaut schon ein bisschen, den Fön hatte ich ein paar Mal an den Kopf bekommen und die Kante war immer noch nicht so, wie ich mir das vorgestellt hatte. Also wieder Farbe drauf, waschen und ja: föhnen. Und wieder: die Kante wollte einfach nicht verschwinden. Ich schwörte mir innerlich schon: das ist das letzte Mal, ich will nicht mehr die Haare geföhnt bekommen. Am Schluss (nach 4(!!) Stunden) war der Verlauf dann auch schön geworden und ich heilfroh, nach dem 5. Mal waschen und föhnen, meinen Haaren eine Pause zu gönnen!

Ein paar Tage später, als ich meine Haare in ihrer ursprünglich glatten Variante im Spiegel von hinten beobachtete, war mir klar: nicht nur die Farbe war ein bisschen schief gelaufen, auch im Schnitt hingen hier und da ein paar Spitzen hinaus. Ich musste ein bisschen schmunzeln. Meine Friseurin war super lieb und sympathisch und ich habe mich immer gut aufgehoben gefühlt, aber es war wohl einfach nicht unser Tag … 🙂

 

Mai Flowers 

Im Mai hatte wohl der Flieder wieder SEINEN Monat. Zumindest, was die Sträucher betrifft. Meine Vase schmückten hingegen immer häufiger Wiesen- und Gartenblümchen, die wild gemischt ein buntes Potpourri guter Laune und Sommerfeeling versprühten.

Doch nicht nur Schnittblumen, sondern auch Kräuter sind im Mai so richtig groß rausgekommen. Gerade züchte ich auf dem Fensterbrett Basilikum, Minze und Petersilie, die bald auch solche Töpfchen umgesetzt werden sollen. Das DIY zu den beletterten Kräutertöpfchen gibt es übrigens hier zu sehen.

 

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New in

Der Mai war ein zurückhaltender Monat, was den Kauf neuer Klamotten bei mir betrifft. Spontan fallen mir nur die beiden Oberteile aus diesem Outfitpost ein und ein-zwei Blusen vielleicht. Aber das war es dann auch schon. Mal sehen, ob ich das im Juni auch so halten kann. ;D

 

Erkenntnis des Monats

Schwarzweißbilder sind gar nicht mal so schlimm. Ich hatte irgendwann eine große Abneigung gegen sie entwickelt und fand sie immer wahnsinnig traurig und trübsinnig. Portraits in schwarzweiß haben mich immer an Verstorbene erinnert oder generell Trauer versprüht. Diesen Monat habe ich mein erstes Bild ohne Farbe auf Instagram hochgeladen und so schlimm finde ich es gar nicht. Klar, farbige Fotos werden immer meine liebsten bleiben, doch ab und zu ein schwarzweißes Foto kann ja nicht schaden.

 

Was hat sich in Sachen „Lettering“ getan?

Nun ja, zum einen habe ich versucht auch immer mal andere Untergründe (wie beispielsweise die Töpfe) zu belettern. Anderseits habe ich auch ein paar neue Federn gekauft, welche erst mal eine Umstellung waren, aber zum Anderen auch so viel Freude bereiten, wenn man dann sieht, was dabei herauskommen kann. Im Bastelladen ohne einen Stift oder etwas zu kaufen, was ich danach unbedingt ausprobieren will, passiert so gut wie nie. Daher muss ich, wenn ich nur noch ein paar Cent im Portemonnaie habe, einen grooooßen Bogen um solche Geschäfte machen. Denn wenn ich erstmal die Karte zücken muss, kenne ich kein Halten mehr. 😀

 

Any plans for the next month?

Puhh, im Juni will ich definitiv mehr Zeit an der frischen Luft verbringen. Und damit meine ich nicht, dass ich mit meinem Laptop auf dem Balkon texten und arbeiten will, sondern ich will mich wieder mehr auf’s Rad schwingen. Einkäufe zu Fuß erledigen und einfach mich mehr bewegen. Letztes Wochenende habe ich eine Radtour gemacht, die mich zwar teilweise richtig gefordert und meinen Puls in die Berge schießen lassen hat, aber es tat einfach soo gut, sich mal richtig auszupowern. Vielleicht auch eine gute Abwechslung zum Uni-Stress, denn am letzten Juni-Tag steht die Abgabe und Präsentation meines Semesterprojektes an. Ich will noch gar nicht daran denken!

Bis dahin liegt aber (hoffentlich) noch ein Monat voller Sonnenschein und fröhlichen Ereignissen vor mir! Lasst es euch gut gehen und genießt den Juni in vollen Zügen! Ich heiße dich jedenfalls herzlichst willkommen, lieber Juni! 🙂

Liebe Grüße, Eva

Foto 31.05.16, 08 48 21


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